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Leitbild / Vereinspolitik

Leitsatz:  bilden – begleiten – begegnen

Der Verein KiZ e.V.

  • fördert die Lebens- und Berufsperspektiven von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen
  • unterstützt die Begegnung von Jugendlichen verschiedener nationaler Herkunft und religiöser Zugehörigkeit
  • nimmt diese Aufgaben durch die Trägerschaft des KiZ war.

Die Ziele
Das KiZ möchte, dass Kinder und Jugendliche in Gruppen lernen, zu
SEHEN ➝ die eigene Lebenssituation zu analysieren
URTEILEN ➝ die Bedeutung für ihr Leben zu erkennen
HANDELN ➝ darauf situationsgerecht zu reagieren

Das Entwickeln von Bildungsprozessen, um für sich und andere Verantwortung zu übernehmen, ist ein wichtiger Bestandteil des KiZ.

  • In allen Lebenssituationen finden Jugendliche in den KiZ – MitarbeiterInnen AnsprechpartnerInnen, die sie individuell und intensiv begleiten können.
  • Durch unsere Kontakte zu den verschiedenen Beratungsstellen und sozialen Einrichtungen in Kirchheim und Umgebung können spezielle Hilfsangebote durch „kurze Wege“ vermittelt werden.
  • Die Begegnung mit Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und das Erleben mehrerer Sprachen und Identitäten erweitern den Horizont an Lebensperspektiven.
  • Interkulturelles Lernen heißt deshalb nicht zuletzt soziales Lernen.
  • Der interkulturelle Charakter findet daher im KiZ besondere Aufmerksamkeit und Förderung.
  • Es gilt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Lebensweise zu erkennen und neue Formen der Konfliktbewältigung auszuprobieren.

Die angebotenen Hilfen finden im Sinne christlicher Nächstenliebe statt. Die unterschiedliche Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern findet (im Sinne von Gender Mainstreaming) Berücksichtigung, die Gleichstellung der Geschlechter als Querschnittsziel unserer Arbeit wird angestrebt, sowohl was die TeilnehmerInnen als auch die MitarbeiterInnen und die gesellschaftspolitische Ebene anbelangt. Unsere Angebote stehen für Menschen aller Nationen und Glaubensrichtungen offen. Ein durchgängiges Prinzip unserer Arbeitsweise liegt in der regelmäßigen Überprüfung und im Hinterfragen der Arbeit mit dem Ziel, eine kontinuierliche Verbesserung zu erreichen.
Aus diesem Grund werden Beschwerden als Verbesserungspotential angesehen und die auftretenden Probleme zum gegenseitigen Nutzen gelöst.

Umgang mit unseren AdressatInnen
AdressatInnen im Bereich der Jugendberufshilfe sind

  • Maßnahme-TeilnehmerInnen (Jugendliche und junge Erwachsene)
  • Betriebe
  • Schulen
  • Eltern
  • Kostenträger

Unsere TeilnehmerInnen werden bei Bedarf individuell und lebensweltbezogen, auch ggf. über einen längeren Zeitraum, beraten und begleitet. Dabei orientieren wir uns an ihren Stärken und Fähigkeiten, sowie an ihren Interessen. Im Vordergrund stehen die Persönlichkeitsbildung und die Stärkung des Selbstbewusst-seins und der sozialen Kompetenz.
Bei der Beratung von Jugendlichen wird deren Lebenswelt und Familienhintergrund berücksichtigt. Kulturelle Unterschiede und deren Auswirkungen auf Lebenswegeplanungen von Jugendlichen sind inhaltlicher Bestandteil unserer Beratung.
Unsere guten sozialen Netzwerksbeziehungen ermöglichen dabei Zugänge zu Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Mit Betrieben, deren Verbänden und anderen Akteuren, die für Jugendliche im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf wichtig sind, arbeiten wir an einem „kommunalen Übergangsmanagement“, das auch Übergänge für benachteiligte Jugendliche optimal und abgestimmt organisiert.

Mit Werkrealschulen arbeiten wir intensiv in den Bereichen der Berufsorientie-rung, Berufswegeplanung und der Vermittlung von sozialen Basiskompetenzen zusammen. Dazu bieten wir Gruppentraining und individuelle Beratung für Einzelne an, nach Bedarf auch in Kooperation mit der jeweiligen Schulsozialarbeit. Die Beratung soll nachhaltig sein im Sinne einer intensiven Begleitung an der Schwelle des Übergangs von der Schule in Ausbildung und Beruf bzw. auch bei etwaigen Abbrüchen.

Die Arbeit mit den Eltern findet durch die Information zum Berufsorientierungspro-zess ihres Kindes und in der Beratung bei berufsrelevanten Fragen statt. Durch Elternabende der Schulen und durch Beratungstermine wird der Zugang zu den Eltern aufgebaut. Die Eltern können sich auch direkt an uns wenden.

Mit den Kostenträgern unserer Maßnahmen stehen wir in regelmäßigem vertrau-ensvollen Kontakt. Sie werden umfassend und zeitnah über den Stand der Maßnahme unterrichtet. Konzeptionelle Weiterentwicklungen erfolgen im gemeinsa-men Abstimmungsprozess. Aussagekräftige Dokumentationen der Ergebnisse und eine sorgfältige Abrechnung der erhaltenen Zuschüsse sind selbstverständlich.