07021 - 84117 kiz2000ev@gmx.de

Programm

Unser Programm und die Angebote

BerufsVorbereitungsSeminar BVS

Planspiel „Betrieb“ Der Wechsel von Schule ins Berufsleben bringt für Jugendliche eine grundsätzliche Veränderung ihrer Lebenssituation und ihres Alltags mit sich. mehr dazu

Berufsorientierungsmaßnahmen

In den Jahren 2008 und 2009 wurde in Kooperation mit der Agentur für Arbeit vertiefende Berufsorientierungsangebote erstmals durchgeführt. Daraus entstanden die bis heute bestehenden… mehr dazu

Tage der Orientierung (TdOs)

ist ein Angebot für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 8…

Angebote im Rahmen des Ganztagesschulbereich

Das KiZ unterstützt den GTS-Bereich der Raunerschule durch Angebote, die in den Räumen des KiZ stattfinden. Durch den offenen Bereich im KiZ,… mehr dazu

Offener Treff

Seit es das KiZ gibt, wird ein offener Treff angeboten. Zwischen 14 und 18 Uhr, kann man vorbei kommen, und das Gespräch suchen. Dieses wird zum Beispiel… mehr dazu

Jungengruppe

2014 bat der soziale Dienst der Stadt Kirchheim das KiZ eine Jugendgruppe mit 4. Klässlern der Teck-Grundschule zu gründen. Das KiZ hat sich daraufhin… mehr dazu

Projekt, Praktisch, Berufsfähig

Das KiZ arbeitet aktuell an einem Projekt, dass für 2016–2018 bewilligt wurde, und finanziell unterstützt wird durch die Bischöfliche Aktion Martinusmantel der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
In dem Projekt gibt es 4 Schwerpunkte: mehr dazu

72-Stunden-Aktion

72-Stunden für die Menschheit    (link geht noch nicht)… mehr dazu

Bohnaufest

KiZ beteiligt sich am Bohnaufest… mehr dazu

Go!ES Jugendbüro Kirchheim

Das Jugendbüro ist Beratungsstelle für Jugendliche bis 27 Jahren. Gemeinsam mit den Besucherinnen und Besucher werden Lösungen für den Bereich „Übergang Schule in den Beruf“ oder… mehr dazu

Kirchheimer Mädchentag

Der 1996 gegründete Mädchentag fand bereits 21mal statt. Initiiert wurde die Veranstaltung von Mitarbeiterinnen des KiZ und des Pädagoginnentreffs Kirchheim. Ziel ist es… mehr dazu

Kirchheimer Jungentag

Der vom Arbeitskreis Jungen veranstaltete Jungentag baut auf der Idee des Mädchentages auf… mehr dazu

Kirchheimer Berufsinfomesse

Die Kirchheimer Berufsinfomesse, die es bereits seit mehr als 20 Jahren gibt, wurde 1996 vom KiZ „erfunden“ und im Kirchheimer Bohnauhaus ins Leben gerufen.  Heutiger Veranstalter…  mehr dazu

Pädagoginnen-Treff Kirchheim

Der Pädagoginnentreff Kirchheim trifft sich 6-wöchig für einen Info-Austausch, und arbeitet an aktuellen Themen, mit Vertretern aus eigenen Reihen aber auch von außerhalb. Der Treff… mehr dazu

AK Jungen Kirchheim

Der AK Jungen   (Link geht noch nicht) … mehr dazu

Praxishandbuch

Auf Grund unzähliger nachfragen nach der Konzeption des Berufsvorbereitungsseminar, hat sich das KiZ 2004 dazu entschieden die Konzeption des BVS niederzuschreiben… mehr dazu

Zertifizierung nach AZAV

Da das KiZ Berufsorientierungsmaßnahmen nach SGB3 §48 anbietet, muss das KiZ die Zertifizierung nach AZAV haben… mehr dazu

ALU Sammlung

mehr dazu

BerufsVorbereitungsSeminar BVS

Planspiel „Betrieb“
Der Wechsel von Schule ins Berufsleben bringt für Jugendliche eine grundsätzliche Veränderung ihrer Lebenssituation und ihres Alltags mit sich. Sie müssen „von heute auf morgen“ ganz anderen Anforderungen genügen und sich in ein bestehendes System einfügen. Lernen für den Beruf, menschlicher Umgang im Betrieb und eine starre Zeiteinteilung müssen verarbeitet und bewältigt, eigenen Bedürfnisse zurückgestellt werden.

Die Idee
Das KiZ hat 1998 ein Planspiel entwickelt, durch das Jugendliche Einblicke in einen Betrieb und dessen Arbeitsweise bekommen sollen. In vereinfachter und verkürzter Form werden die ersten Schritte ins Berufsleben simuliert. Die Jugendlichen nehmen dadurch die grundsätzlich andere Struktur des Arbeitslebens im Vergleich zu dem ihnen bekannten Schulalltag wahr und erkennen, dass ihnen mit anderen Erwartungen begegnet wird.
In der vereinfachten Form des Planspiels „Betrieb“ erfassen Jugendliche die Struktur eines Betriebs mit von einander abhängenden und einander bedingenden Arbeitsabläufen. Indem sie nicht nur den eigenen Arbeitsplatz, sondern die verschiedenen Bereiche eines Betriebs kennen bzw. einzuordnen lernen, wird die Bedeutung einzelner kleiner Schritte für den gesamten Arbeitsprozess deutlich. Wer macht was bzw. ist wofür zuständig? Welche Bereiche müssen in einer Firma abgedeckt werden und wie sehen die jeweiligen Arbeitsplätze dazu aus? Welche Aufgaben müssen zum reibungslosen Funktionieren an welchem Arbeitsplatz ausgeführt werden?
Bevor das Berufsleben zum Alltag werden kann, muss der/die Jugendliche erst einmal den Einstieg gefunden haben. Zunächst muss es gelingen, mit einer Bewerbung in den engen Kreis derer vorzudringen, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, und dort zu überzeugen. Erst wenn diese entscheidende Hürde genommen ist, stellt sich die Aufgabe, sich im neuen Umfeld einzuleben.
FOTOS FOTOS FOTOS
Von Beginn an begleitet uns dabei die Bürokratie. Dass sie nicht immer überflüssig ist, zeigt sich schnell, wenn der eigene Verdienst davon abhängt. Daten müssen erfasst und verwaltet werden, damit Arbeitszeit und Lohnauszahlung richtig zugewiesen werden können. Um diese Verwaltungsvorgänge muss sich jeder selbst kümmern. Dabei ist es wichtig zu erkennen, welche Formalitäten in welcher Reihenfolge ausgeführt werden müssen.
Das Planspiel „Betrieb“ wurde auf drei Tage angelegt und erfordert einen geeigneten Ort zur Durchführung.
Die TeilnehmerInnenzahl am Berufsvorbereitungsseminar (BVS) liegt in der Regel bei 20 bis 30 Jugendlichen, kann aber mit geringem Aufwand an eine andere TeilnehmerInnenzahl angepasst werden. Das KiZ führt die Berufsvorbereitungsseminare in der Regel mit SchülerInnen der 8. Klasse von Werkrealschulen in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Schule und deren Lehrkräften durch.

Durchführung
Das KiZ führt jährlich 4–5 BVS-Seminare regelmäßig mit der Rauner-Werkrealschule und der Alleen-Werkrealschule erfolgreich durch. Sporadisch auch mit weitere Werkrealschulen. Nach einem Klassenbesuch, bei dem die SchülerInnen auf das Seminar vorbereitet werden, folgt der Bewerbungstag des BVS. Zunächst müssen sie sich aber entscheiden, für welchen der 4 angebotenen Berufe sie sich bewerben wollen.

Berufe die zur Verfügung stehen:

  • Public Relation Beauftragte : Dokumentation – Video/Foto, Betriebszeitung, Werbeplakate für den Verkauf des Produktes, Interviews, Abendgestaltung, Organisation des Betriebsablaufs …
  • BuchhalterIn: Erfassen der Beschäftigten, Löhne erfassen, aktualisieren und ausrechnen abzüglich Steuern und Abgaben, Gehaltszettel erstellen, Gehälter auszahlen, Kioskverkauf, …
  • Küchen und Recyclingbeauftragte: Mahlzeiten zubereiten, Tische decken und abräumen, spülen, übrige Lebensmittel entsorgen, Müll trennen und entsorgen,
  • Fachkraft in der Produktion: Herstellen von Organizern durch schneiden, nieten, stanzen. Sollstückzahl muss bis zum Produktionsende erreicht werden.

Im Anschluss erfolgen die Bewerbungsgespräche, für die sich die SchülerInnen auch kleidungsmäßig vorbereitet haben.
Um das Bewerbungsgespräch auch auswerten zu können, erhalten die SchülerInnen danach einen Fragebogen zu ihrer persönlichen Einschätzung wie das Gespräch verlaufen ist. Die Personalchefs füllen einen ähnlichen Bogen aus, so dass eine Selbst- und Fremdeinschätzung möglich wird.
Wenn alle SchülerInnen einem Beruf zugeordnet sind, werden die Arbeitsverträge geschlossen und die Firmenausweise übergeben.
Nun kann die Auswertung des Bewerbungsgesprächs erfolgen.

Am Tag zwei, dem Produktionstag, arbeiten alle in ihren Abteilungen. Selbstorganisation, Motivation, Sorgfalt, Teamarbeit und Konzentration sind Merkmale auf die geachtet wird. 2–3 mal während des Arbeitstages werden die MitarbeiterInnen von ihren AbteilungsleiterInnen bewertet, so dass hierdurch eine Lohnänderung erfolgen kann. Ein Kioskverkauf wird von der Buchhaltung organisiert und durchgeführt, bei dem das verdiente Geld ausgegeben werden kann. Die Public Relations- Abteilung bewirbt das Produkt und organisiert und moderiert das Betriebsfest, das den Abschluss des Tages bildet.

Am letzen Tag, dem Reflektionstag, befassen sich die SchülerInnen nochmals mit den vergangenen zwei Tagen. Fragen wie „Wie ist es mir ergangen“, „wo gibt es Ähnlichkeiten mit der realen Berufswelt“, „wurde ich gerecht behandelt“ werden zunächst schriftlich beantwortet und besprochen. Im Anschluss präsentieren alle Abteilungen ihre Aufgaben und Einschätzungen der gesamten Belegschaft. Das Seminar endet mit dem Aufräumen der Abteilungen und dem Putzen des Selbstversorgerhauses.

Kirchheimer Berufsinfomesse

Die Kirchheimer Berufsinfomesse, die es bereits seit mehr als 20 Jahren gibt, wurde 1996 vom KiZ „erfunden“ und im Kirchheimer Bohnauhaus ins Leben gerufen.  Heutiger Veranstalter ist der Jugendagentur Kirchheim/Nürtingen e.V., bei dem das KiZ Mitglied ist. Hauptziel ist, den BesucherInnen  die Berufsbilder der anwesenden Azubis/Referentinnen/Referenten aus erster Hand vorzustellen.

Damit die Hürde für die Jugendlichen weniger groß ist, werden von den Einrichtungen bzw. den Betrieben Azubis zur Vermittlung eingesetzt. Dadurch ist es leichter ist ein Gespräch zu beginnen und Fragen zu stellen. Von Handwerkskammer, IHK, Ausbildungseinrichtungen, Berufsberatung, über die Polizei bis hin zu weiterführenden Schulen, stellen sich die verschiedensten lokalen Firmen vor. 2019 waren dies 66 Firmen und Einrichtungen mit ca. 186 Azubis.

Jedes Jahr kommen etwa 600-800 SchülerInnen. Ein Ziel dieser Messe ist nicht nur  das Vereinfachen von Gesprächen durch junge Azubis, sondern auch, dass gleichgeschlechtliche Azubis und SchülerInnen miteinander reden können. So gehen zum Beispiel Schülerinnen morgens auf die Messe, auf der dann von den Einrichtungen nach Möglichkeit auch nur weibliche Azubis vertreten sind. Am Nachmittag kommen dann männliche Azubis, die die Jungen informieren.

Die Veranstaltung findet immer im Januar oder Februar statt, pünktlich vor dem Anmeldeschluss der weiterführenden Schulen. Die Berufsinfomesse, die lange im Bohnauhaus veranstaltet wurde, findet inzwischen in der Kirchheimer Stadthalle statt und wird seit vielen Jahren von der Stadt Kirchheim unterstützt. Alle Schulen in Kirchheim und Umgebung sind eingeladen und können mit ihren Abgangs- oder bald Abgangsklassen die Berufsinfomesse besuchen, um sich über Berufe zu informieren, die sie bereits interessieren, oder die ganz neu für sie sind.

 

Go!ES Jugendbüro Kirchheim

Seit 2019 gibt es das Go!ES Jugendbüro Kirchheim, deren durchführende Träger das KiZ e.V. und das Brückenhaus e.V. sind. Gefördert wird dieses Angebot vom Landkreis Esslingen, dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit des Landkreis Esslingen und der Stadt Kirchheim unter Teck.

Das GO!ES Jugendbüro Kirchheim bietet kostenlose Hilfe für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 – 27 Jahren

Wir bieten ORIENTIERUNG: Information über schulische und berufliche Wege, Ausbildung, Lehrgänge und Kurse, Kennenlernen von Berufsfeldern, Entscheidungsfindung.
Wir bieten BERATUNG: Strategien auf dem Weg in den Beruf, Planung der einzelnen Schritte, Bewerbungshilfen.
Wir bieten VERMITTLUNG: in Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsstellen, in andere soziale Einrichtungen und Beratungsstellen
Wir bieten BEGLEITUNG: Langfristig, individuell, umfassend, lebensweltorientiert.

Das Angebot steht allen jungen Menschen offen. Egal, ob es der Stress zuhause ist, Ärger in der Schule oder ob es noch gar keine Idee für einen beruflichen oder schulischen Weg gibt. Im Jugendbüro wird zugehört, informiert und beraten.

Die MitarbeiterInnen kümmern sich auch dann, wenn es jemand gibt, der oder die nur rumhängt oder keinen Plan hat.

Häufig wird die Frage gestellt: Wie geht es nach der Schule weiter? Ist die weiterführende Schule,  eine Ausbildung oder eine Arbeitsstelle ein richtiger Weg?

Wir erarbeiten dann den Weg und geben Tipps für            die weiterführende Schule, eine Ausbildung oder eine Arbeitsstelle.

Außerdem gibt es Unterstützung bei der Bewerbung und eine Planung der einzelnen Schritte mit dem Jugendlichen oder jungen Erwachsenen.   

Aktuell erreicht man die KiZ-Mitarbeiterin für das GO!ES Jugendbüro

im KiZ                         montags und mittwochs von 16 – 18 Uhr
telefonisch                  01523 688 18 62 oder
per Email                    go-es@kiznet.de

Weitere Termine werden nach Bedarf abgesprochen

Zertifizierung, AZAV

Da das KiZ Berufsorientierungsmaßnahmen nach SGB3 §48 anbietet, muss das KiZ die Zertifizierung nach AZAV haben. Die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung ist somit für Einrichtungen wie das KiZ Pflicht. Von 2012 bis 2017 lief das erste Zulassungsverfahren. 2017 wurde neu zertifiziert und damit um 5 Jahre verlängert. Durch das Zulassungsverfahren wird bestätigt, dass der Träger geeignet ist, die Maßnahmen nach SGB3 §48 durchzuführen. Es wurde in dem Zug ein QM-Handbuch erstellt, welches sämtliche Prozesse enthält. Die ZertSozial GmbH aus Stuttgart ist die prüfende Einrichtung.

Kirchheimer Mädchentag

Der 1996 gegründete Mädchentag findet jedes Jahr im Frühjahr im Bohnauhaus, dem KiZ und im Garten satt.

Ein ganzer Tag nur für Mädchen ab 9 Jahren, an dem sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können, sich sportlich beteiligen können oder einfach nur verweilen und quatschen. Aber es kann auch viel Neues ausprobiert werden und das alles ohne Geld, denn die Angebote des Mädchentages sind umsonst.

Imitiert wurde der 1. Kirchheimer Mädchentag von einer Mitarbeiterin des KiZ und Frauen aus dem Pädagoginnen-Treff. Schnell wurde dieser Tag ein voller Erfolg, so dass der Pädagoginnen-Treff seither jährlich diesen Tag nur für Mädchen organsiert.

 

 

Beispielprogramm: Kirchheimer Mädchentag
Jedes Jahr heißt es wieder  „for girls only“!

Das Programm bietet jedem Mädchen die Möglichkeit, sich in unterschiedlichsten Bereichen auszuprobieren. Sie können kreativ sein, quatschen, sich sportlich betätigen, verweilen, Neues versuchen oder einfach das Geschehen beobachten und das alles umsonst, denn der Mädchentag ist kostenlos.

Die Veranstaltung wird durch den Pädagoginnen-Treff – ein Zusammenschluss von Frauen aus verschiedenen sozialen Einrichtungen Kirchheims – organisiert, welche jedes Jahr, neben der Frauenlesenacht, den Mädchentag mit viel Freude und Engagement vorbereiten.

Los geht’s um 11.30 Uhr mit einer kleinen Eröffnungsansprache im Saal.  Anschließend werden die einzelnen Workshops, die den Tag über verteilt im ganzen Haus, im KIZ und im Garten stattfinden, vorgestellt. Die Mädchen suchen sich entweder gezielt aus, an welchen Workshop sie teilnehmen wollen, oder schlendern entspannt durch Haus und Garten, um mal hier, mal dort mitzumachen.

Das vielfältige Angebot reicht von Bewegungsangeboten wie z.B. Zumba tanzen oder Klettern,  über kreative Angebote wie Filzen, Acrylmalen und Holzbearbeitung, bis hin zu informativen Workshops zum Thema Frau/Mädchen sein. Bei entspannter, fröhlicher  Atmosphäre entstehen kleine Kunstwerke, die natürlich mit nach Hause genommen werden dürfen.  So können die Mädchen kleine Roboter programmieren, Spiegelfliesen verzieren, Traumfänger basteln, Buttons gestalten  oder sich auf dem eigenen Mädchentag-Flohmarkt mit tollen Kleinigkeiten eindecken. Auch in Sachen Styling gibt der Mädchentag die Möglichkeit, unter Anleitung Fragen zum Thema Kosmetik und Schminken sowie Hairstyling zu stellen und sich dann selbst auszuprobieren.

Immer wieder gibt es mal neue oder andere Workshops. So können die Mädchen Trommeln lernen, sich im Bogenschießen ausprobieren und ihre schauspielerischen Begabungen  im Theaterworkshop präsentieren. Außerdem lässt sich die Künstlerin Eva Brand mit ihrem Specksteinangebot immer wieder etwas Neues einfallen. Am Cocktailstand gibt es interessante Cocktailmischungen und hier können auch eigene Obstbecher oder Spieße für wenig Geld zusammengestellt werden. Geld brauchen die Mädchen also nur, wenn sie etwas von den Köstlichkeiten der Küche kaufen oder sich an einem Cocktail oder Obstspieß erfreuen möchten oder wenn im Flohmarkt das ein oder andere Stück die Besitzerin wechselt.

Zum Abschluss des Mädchentages werden kleine Aufführungen aus verschiedenen workshops zeigen, was an so einem Tag alles möglich war. Wer nach diesem abwechslungsreichen Programm dann Lust hat, das Gelernte am Ende des Tages bei einer kleinen Vorführung zu zeigen, darf dies gerne tun.

Um einen solchen Tag zu organisieren und durchzuführen braucht es natürlich vielerlei Unterstützung. Hierzu gehören eine finanzielle Unterstützung, aber auch Sachspenden oder ehrenamtliche Mitarbeit in den Workshops. Dafür dankt der Pädagoginnen-Treff besonders.                                                                                                                                                  

Pädagoginnentreff Kirchheim

Der Pädagoginnen-Treff Kirchheim ist ein Vernetzungsgremium, an dem Mitarbeiterinnen aller sozialen Einrichtungen aus Kirchheim und Umgebung teilnehmen können. Das erste Treffen fand vor über 30 Jahren statt.

In all diesen Jahren diskutierten die Frauen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und deren Auswirkungen in der Sozialen Arbeit, bzw. in der Kinder- und Jugendarbeit in Kirchheim mit besonderem Blick auf Mädchen und Frauen. In der Planungsstruktur der Jugendarbeit in Kirchheim ist der Pädagoginnen-Treff ein nicht wegzudenkendes Planungsgremium.

Der Pädagoginnen-Treff organsiert unter anderem den Kirchheimer Mädchentag, ein Aktionstag für Mädchen 9 Jahren, der jeweils im Frühjahr im Bohnauhaus stattfindet.

Im Herbst jeden Jahres findet zudem die Frauenlese-Nacht in der Stadtbücherei statt, die ebenfalls vom Pädagoginnen-Treff geplant, organisiert und durchgeführt wird. An diesem Abend lesen Frauen aus unterschiedlichsten Ländern in ihrer Sprache und übersetzen, bzw. berichten aus der Lebenssituation von Mädchen und Frauen in ihren Herkunftsländern.

Der Pädagoginnen-Treff Kirchheim trifft sich 6-wöchig für einen Info-Austausch und arbeitet an aktuellen Themen, mit Vertreterinnen aus den eigenen Reihen aber auch mit Referentinnen von außerhalb.

Kirchheimer Jungentag

Jedes Jahr im Herbst findet der Jungentag im Bohnauhaus in Kirchheim statt. Alle Jungen zwischen 8 und 14 Jahren sind zum Jungentag eingeladen. Es werden vielfältige Aktivitäts-, Bastel- und Spielangebote durchgeführt. Die Jungs können bei den verschiedenen Workshops und Sportarten wie z.B. Klettern, Bogenschießen oder Kistenstapeln teilnehmen, mit den VFL Kirchheimer Knights Basketball spielen oder einfach beim Tischkicker oder Tischtennis miteinander Spaß zu haben.
Der Jungentag wird vom AK Jungen, das heißt von Pädagogen, Jugendarbeiter, Schulsozialarbeiter und Ehrenamtlichen aus der Kirchheimer Jugendarbeit durchgeführt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Jungengruppe

2014 bat der soziale Dienst der Stadt Kirchheim das KiZ eine Jugendgruppe mit 4. Klässlern der Teck-Grundschule zu gründen. Das KiZ hat sich daraufhin dazu bereit erklärt eine Jugendgruppe in Zusammenarbeit mit der Stadt anzubieten. Jeden Donnerstag fand die Jungengruppe im Pavi (Stadtteil Dettinger Weg) statt. Gemeinsam wurde spielt, gekocht oder geredet. Gekocht wurden von Hamburgern bis Nudeln so einiges. Oft wurde auch ein Obstsalat gemacht, der die Zeit bis die Hauptspeise zubereitet war aber nicht überlebte. Im Sommer wurde auch das Freibad besucht, um dort zu spielen und zu essen. Den Jungen wurde die Gruppe auf Dauer sehr wichtig und die meisten kamen gern und regelmäßig.

72-Stunden-Aktion

Weitere Fotos siehe Instagram: kiz_kirchheim 

KiZ beteiligt sich am Bohnaufest

Jedes Jahr im September findet das Bohnaufest der Kirchengemeinden statt. Nach dem Gottesdienst im Bohnauhaus und anschließendem Mittagessen, werden von der Kirchengemeinde und den Mitarbeitern des KiZ verschiedene Spielmöglichkeiten für die Kinder angeboten und betreut.
Viele arbeiten gerne mit dem Brandkolben und brennen Bilder auf Holzplatten, andere lassen sich als Schmetterling, oder Fantasiewesen schminken.
Auch das künstlerische Gestalten und Bemalen von Buttons, sowie das Bedienen der Kreismalmaschine hat viel Zulauf und macht Freude.
Beim Dosenwerfen oder Zielwurfspiel können die Kinder ihre Wurfgenauigkeit unter Beweis stellen. Aber auch kleine Wettbewerbsspiele wie beispielsweise, wer wickelt am schnellsten eine Schnur auf einen Stift auf, an der ein Matchboxauto mit vorgegebenem Weg befestigt ist, erfreuen sich großer Beliebtheit.
Verteilt sind diese Stationen über das ganze Bohnauhaus und im Garten.
Durch dieses breite Spiel-, Spaß- und sich ausprobieren-Angebot ist das Bohnaufest immer ein tolles Erlebnis für Kinder.

OK/ws 13.08.18

Projekt: Praktisch Berufsfähig Modul 2

Das KiZ arbeitet aktuell an einem Projekt, dass für 2016–2018 bewilligt wurde, und finanziell unterstützt wird durch die Bischöfliche Aktion Martinusmantel der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
In dem Projekt gibt es 4 Schwerpunkte:

  • Onlineumfrage für Auszubildende: z.B. Was läuft gut in der Ausbildung?
  • Durchführung von Kniggeseminaren mit Wirtschaftsschulklassen: Inhalte sind unter anderem Allgemeinbildung, Telefonieren, Körpersprache, Hygieneregeln, Bewerbungsgespräche, aber auch das Verhalten mit dem Mobiltelefon oder dem Internet
  • Entwicklung von Angeboten für Auszubildende in den Betrieben
  • Individuelle Unterstützungsangebote: z.B. Gezieltes Einzelcoaching oder Hilfestellung bei Formulierungen von Bewerbungen

Ziel des Projekts ist es, einer großen Zahl von benachteiligten TeilnehmerInnen eine individuelle Begleitung auf dem Weg in den Beruf anzubieten.
SchülerInnen der Hauptschule, die bisher an der BOM Maßnahme teilnahmen, können ein Einzelcoaching erhalten und sich intensiv auf zukünftige Ausbildungsstellen vorbereiten.

ALU Sammlung

 

weitere Infos folgen

Berufsorientierungsmaßnahmen (BOM)

In den Jahren 2008 und 2009 wurde in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Vertiefende Berufsorientierungsangebote erstmals an der Raunerschule mit der Klasse 8 durchgeführt.

Daraus entstanden die bis heute bestehenden BOM-Berufsorientierungsmaßnahmen.

Sie sind ein zusätzliches Angebot, da sie mit den personellen Möglichkeiten der Agentur für Arbeit und den Schulen nicht in dieser Form erbracht werden können, und wird von qualifiziertem Personal in den entsprechenden Schulklassen durchgeführt.
Für die jeweiligen Klassenstufen wurden vom KiZ, in Abstimmung mit den Lehrplänen und der jeweiligen Berufswegeplanung an der Schule, passende Module entwickelt.
Welches Modul genau passend für die jeweilige Klasse ist, wird gemeinsam mit der Klassenlehrkraft zu Beginn des Schuljahres entschieden.

In der 7. Klasse wird das sogenannte Service learning angewendet, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrer sozialen Kompetenz gestärkt werden sollen.  Fremde, oder besser befremdliche, berufliche Bereiche werden kennen gelernt, hier konkret pflegerische Berufe.

Die SchülerInnen besuchen, begleitet von einer Mitarbeiterin des KiZ, in Kleingruppen Altenpflege-Einrichtungen, um Berührungsängste abzubauen und um Berufsfelder in diesem Bereich kennen zu lernen. Schon bei einem Nachmittag im Altersheim werden viele Vorurteile abgebaut und der eine oder die andere können sich danach ein Praktikum in diesem Bereich vorstellen.

Für die Klasse 8 und die Kooperationsklasse gibt es das Berufsorientierungsprofil.

Die Teilnehmenden einer gesamten Schulklasse finden den persönlichen Bezugspunkt zur Berufsorientierung. Sie entwickeln ein Profil zu ihren Stärken, Kenntnissen und Fertigkeiten. Dieses dient als Grundlage zur Erstellung der Bewerbungsunterlagen und dem Vorstellungsgespräch. Inhalte können zudem ein Telefontraining und Benimmtraining sein, die Vorbereitung für Praktika, Vertiefung von Berufsfeldern oder  Berufserkundungen.

Offene Fragen und Defizite können frühzeitig geklärt und/ oder behoben werden. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken fördert und stärkt das Selbstbewusstsein der TeilnehmerInnen und steigert die Motivation z.B. zur Verbesserung der schulischen Leistungen, der Praktikumssuche oder sich weiter beraten zu lassen. Unterstützungsangebote im Umfeld der TeilnehmerInnen werden aufgeschlüsselt und deren Zugänge und Möglichkeiten dargestellt.

Ein wichtiges weiteres Modul im Rahmen der Berufsorientierungsmaßnahmen (BOM)

ist das BerufsVorbereitungssSeminar (BVS), das in Klasse 8 und der Kooperationsklasse durchgeführt wird.

In der 9. Klasse werden die SchülerInnen unterstützt ihren Weg zu finden, der sowohl in eine Ausbildung führen kann oder auf eine weiterführende Schule bzw. in eine Berufseinstiegsjahr (BEJ).  Zudem können sie Hilfe bei der Suche nach freiwilligen Praktika erhalten.

Partnerschulen sind/waren die Raunerschule und die Alleenschule.

Mit Klassen von folgenden Schulen haben ebenfalls BerufsVorbereitungssSeminare (BVS) stattgefunden:

Werkrealschulen in Jesingen und Weilheim

Hauptschule in Dettingen und

Wielandschule in Filderstadt-Sielmingen.

Praxishandbuch

Aufgrund unzähliger Nachfragen nach der Konzeption des Berufsvorbereitungsseminar, hat sich das KiZ 2004 dazu entschieden die Konzeption des BVS niederzuschreiben und zur Nachahmung zu empfehlen. In Kooperation mit der Jugendstiftung Baden-Württemberg und dem Juventa Verlag ist dann 2005 das Praxishandbuch erstellt und herausgegeben worden. Das 136-seitige Buch enthält neben der Konzeption eine CD mit Materialien und Mustertexten.

Auch die Fachöffentlichkeit ist interessiert, weswegen das KiZ bereits mehrmals nach Esslingen in die Hochschule für Soziale Arbeit und vom Pädagogischen Fachseminar Kirchheim eingeladen wurde, um den Studierenden ganz praxisnah das Seminar vorzustellen. Die MitarbeiterInnen des KiZ haben in beiden Bildungseinrichtungen mehrstündige praktische Workshops zur Vorstellung des Planspiels BVS angeboten.

Von einer Schule in Pfullendorf und einer Schule aus Ostfildern ist bekannt, dass sie das BVS in ihren Klassen durchgeführt haben, nachdem sie von diesem Konzept und dem  Praxishandbuch erfahren hatten.

 

OK/ws 13.08.18

„Das Berufsvorbereitungsseminar“ – ein Praxishandbuch mit Planungsunterlagen
Die Autoren:  Doris Kurka und Wolfgang Schinko

Erfolgreich ins Berufsleben zu starten, will gelernt sein. Das Berufsvorbereitungsseminar „Paper Clip & Co.“ bietet konkrete Hilfen, die Lücke zwischen Schulwissen und Berufsanforderungen zu schließen. Im diesem Handbuch wird die Durchführung eines Berufsvorbereitungsseminars Schritt für Schritt erläutert und mit viel Beispielen versehen dargelegt.

Ein Praxishandbuch mit Planungsunterlagen, umfangreichem Arbeitsmaterial und dem Planspiel Paper Clip & Co. auf CD-Rom

Produktinformationen

  • Taschenbuch: 136 Seiten
  • Verlag: Beltz Juventa (Edition ProjektArbeit); Auflage: 1 (17. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3779921227
  • ISBN-13: 978-3779921226

Wenn Sie Fragen zum Berufsvorbereitungsseminar haben, oder vor der Durchführung Beratung oder Informationen wünschen, scheuen Sie sich nicht und kontaktieren Sie uns per Email.

Offener Treff

Die Öffnungszeiten des offenen Treffs, Mo – Do zwischen 14 und 18 Uhr und Fr von 14 – 17 Uhr,  bieten allen BesucherInner die Möglichkeiten mit ihren Anliegen und Problemen eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner zu treffen.

Oft kommen junge Erwachsene, die gerade in der Ausbildung sind, um von ihrem Alltag und ihren Erfahrungen zu berichten, aber auch um das eine oder andere zu klären. Hier ist die Bandbreite groß, vom Stress mit dem Ausbilder über schulische Probleme den Stoff nicht zu verstehen, bis hin zur Freizeitgestaltung. Wichtig ist dann, zuzuhören, nachzufragen, gemeinsam Lösungswege zu suchen. Die Gewissheit zu haben, “wenn ich nicht weiter weiß“, im KiZ Hilfe und Unterstützung zu erhalten, gibt vielen das Selbstvertrauen „ihr Leben zu meistern“. Für sie ist es gut zu wissen, dass die MitarbeiterInnen, die sie kennen noch da sind. Dieses Netz, das sie hält, wurde aber schon Jahre vorher während der Kontakte im Schülercafé der Raunerschule oder jetzt über GTS-Gruppen, während der Besuche im offenen Treff, bei den verschiedenen Seminaren an den Schulen oder bei sonstigen Aktionen, geknüpft.

Nicht selten findet eine weitere Betreuung im GO!ES Jugendbüro statt, wenn z.B. die Ausbildungsstelle gewechselt werden muss oder eine Neuorientierung im Beruf ansteht.

Seit Einführung der Ganztagesschule finden regelmäßig Angebote über das Ganztagesangebot (GTS) im KiZ statt.

Angebote im Rahmen des Ganztagesschulbereich

Das KiZ unterstützt das Ganztagesangebot (GTS) der Raunerschule durch Angebote, die wöchentlich während der Schulzeit in den Räumen des KiZ stattfinden.
Durch den offenen Bereich im KiZ können die SchülerInnen bereits vor Angebotsbeginn kommen, und wenn gewünscht auch danach verlängern.
Nach Absprache mit der Familienbildungsstätte (FBS), der koordinierenden Stelle an der Schule, werden zum Schuljahresbeginn die Angebote abgestimmt.
Im Schuljahr 18/19 waren dies SchülerInnen aus den Klassen 5 und 6, die das Angebot „Lego Mindstorms“ gewählt hatten. Zunächst wurde ein Roboter nach Anleitung zusammengebaut, um ihn später programmieren zu können. Welche Funktionen haben wichtige Bauteile wie z.B. Sensoren, was macht der CPU, sind Fragen, die beantwortet werden. Die Gruppe markiert sich selbst einen Parcours, den es dann zu programmieren gilt. Mit viel Elan und auch Konzentration wird dann getüftelt und ausprobiert bis der Roboter genau den markierten Parcours entlangfährt.
SchülerInnen aus der Klasse 8 beschäftigten sich im KiZ weiter mit ihrer Berufswahl. Ziel dieser AG ist, dass am Ende jede Schülerin und jeder Schüler einen Lebenslauf so erstellt hat, dass er genutzt werden kann. Mit der Vorlage der Daten gibt es die Möglichkeit sich das Layout auszusuchen, die Inhalte zu ergänzen, wo sie fehlen, und eine gescannte Unterschrift unter den Lebenslauf zu setzen. Es bleibt aber noch viel Zeit, um über Berufsspiele sich verschiedenen Berufsbereichen zu nähern oder mehr über die Praktikumsbetriebe zu recherchieren.
Ein Vorgänger des Ganztagesschule-Bereichs an der Raunerschule war das Schülercafé, das einmal wöchentlich von Lehrkräften, wie auch einmal pro Woche durch das KiZ, betreut wurde. An der Entwicklung der außerunterrichtlichen Räumlichkeiten und der Angebote für den GTS-Bereich der Raunerschule war das KiZ damals maßgeblich beteiligt.
Da die SchülerInnen durch den Ganztagesschulbetrieb länger an der Schule „gebunden“ sind, ist die logische Konsequenz der Jugendarbeit, an die Schulen zu gehen oder wie unserem Fall, Angebote im Rahmen von GTS in den Räumen des KiZ anzubieten.

Tage der Orientierung (TdOs)

ist ein Angebot für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 8, für 2 – 2 ½ Tage außerhalb der Schule als Gruppe an einem Thema zu arbeiten. Sie sind eine Form außerschulischer Jugendarbeit, um SchülerInnen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und zu begleiten.
Das Besondere an TdOs ist, dass eine Klasse, eine Gruppe von SchülerInnen, die sich täglich in der Schule begegnen, außerhalb der Schule Raum und Zeit erhalten, sich und ihre Interessen, Meinungen und Fähigkeiten neu kennen zu lernen. Die Jugendlichen machen dabei oft tiefergreifendere und intensivere Erfahrungen als es im Rahmen des regulären schulischen Alltags möglich ist.
SchülerInnen haben hier die Gelegenheit, sich von anderer Seite darzustellen. Dies kann zum Ablegen von Vorurteilen und zu einer Reflexion und Veränderung der Klassensituation führen.
Durch den freien Gestaltungsrahmen bei TdOs kann viel angeboten werden, was im Rahmen des schulischen Alltags eventuell nicht möglich ist.
TdOs ermöglichen im außerschulischen Rahmen:

  • prozessorientiertes Arbeiten an verschiedenen (Lebens-)Themen,
  • verschiedene Zugänge zu Themen und zur eigenen Person durch kreative, meditative, körperorientierte oder spielerische Methoden der Jugend- und Erwachsenenbildung
  • ein Erfahrungsfeld, in dem es darum geht, (sich) selbst zu organisieren, Absprachen von Regeln zu treffen und so eigenverantwortlich die Tage zu gestalten
  • Erweiterung der persönlichen und sozialen Kompetenz
  • besseres Kennenlernen der SchülerInnen untereinander
  • andere Begegnungsmöglichkeiten für Lehrkräfte und SchülerInnen

Konkret finden jährlich zu Beginn des Schuljahres mit der Kooperationsklasse der Raunerschule Tage der Orientierung statt. Diese Klasse, die sich jedes Jahr aus bunt zusammengewürfelten Schülerinnen und Schülern zusammensetzt, nutzt dieses Angebot der Tage der Orientierung, um sich als Klasse zu finden.
Verschiedene Aufgaben müssen in wechselnden Kleingruppen, aber auch als gesamte Klasse gelöst werden. Sei es z.B. der Bau der Leonardobrücke, eine Decke, auf der die Gruppe steht, zu wenden ohne auf den Boden zu treten, 150 Becher möglichst hoch zu stapeln oder gar das „Spinnennetz“ zu überwinden. Sich darauf einlassen, Ängste überwinden und Vertrauen zu anderen aufzubauen sind Ziele dieser Einheiten. Aber auch das Kommunikationsverhalten wird zum Thema gemacht und methodische eingebracht. Hier können die Marsmenschen, die auf der Erde gelandet sind, viel zeigen, wie wichtig richtige Kommunikation ist. Den Abschluss der Tage der Orientierung bilden die Reflexionsrunden, die die Lernziele und Lernerfolge verdeutlichen. Die Nachhaltigkeit dieses Seminars wird von der Lehrkraft immer wieder bestätigt, da die weitere Arbeit genau auf diesen Erlebnissen und Erfahrungen aufbauen kann.